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Igoumenitsa

Igoumenitsa(foto)(griechisch Ηγουμενίτσα (f. sg.), albanisch Gomenicë/Gomenica) ist die Hauptstadt und eine Gemeinde in der griechischen Präfektur Thesprotia. Die Gemeinde, die neben der gleichnamigen Stadt aus den Siedlungen Ladochori, Kriovrisi, Mavroudi, Agia Marina, Kastri, Grekochori, Agios Vlasios und Nea Selevkia besteht, hat 14.710 Einwohner.
     

Lage
Igoumenitsa ist 480 km von Athen und 460 km von Thessaloniki entfernt. Die Stadt hat einen Fährhafen, der täglich von Italien (Bari, Brindisi, Venedig und Ancona) und vom Inland aus Patras angelaufen wird. Er stellt die Verbindung zu den Inseln Korfu, Paxos und Antipaxos her. Außerdem beginnt hier die neue Autobahn Egnatia Odos (A2), die von Igoumenitsa aus bis in die Türkei hineinreichen wird. Die Fertigstellung ist für 2009 geplant.
     

Geschichte
Igoumenitsa war bis 1913, während des ersten Balkankrieges, in türkischer Hand. Bis 1936, als es Hauptstadt des Landkreises Thesprotia wurde, war es ein kleines Fischerdorf mit etwa 500 Einwohnern. 1944 wurde es beim Rückzug der Deutschen vollkommen zerstört und danach komplett neu als moderne Stadt aufgebaut.
Verkehr
Igoumenitsa ist das Tor zum Westen für Nord- und Nordwestgriechenland. Bis zur Mitte der 1960er-Jahre konnten nur kleinere Schiffe im Hafen anlegen. Nach der Vertiefung des Hafenbeckens ist es auch für große Fähren geeignet und die Stadt entwickelte sich zum wichtigsten Hafen für die Verbindungen nach Westeuropa, insbesondere aber Italien. Mehrere Millionen Reisende passieren die Stadt im Jahr. Deshalb ist Igoumenitsa zur Zeit die Stadt mit der größten Wachstumsrate in Griechenland. Im Rahmen des Ausbaus der Hafenkapazitäten wurde ein neuer großer Fährhafen am südlichen Ende der Stadt am südlichen Teil der Bucht von Igoumenitsa gebaut, welcher über einen direkten Autobahnanschluß verfügt.
Die Autobahn 2 (Europastraße 90) verbindet fast durchgehend Igoumenitsa mit Ioannina und in ihrem weiteren Verlauf (Abschnitte noch nicht fertiggestellt) Thessaloniki. Die alte zweispurige Nationalstraße 6 (Europastraße 92) wird mit der vollständigen Inbetriebnahme der Autobahn 2 als Hauptverkehrsträger in Ost-Richtung abgelöst. Nach Süden führt die Nationalstraße 6 (Europastraße 55) zunächst im Landesinneren bis Parga, anschließend an der Küste entlang nach Preveza. Die Qualität des Straßenbelags ließ jahrelang zu wünschen übrig, und Schlaglöcher verursachten viele Unfälle. Seit dem tragischen Unfall eines kleinen Mädchens, das von einem Laster überfahren wurde, ist das gesamte Straßennetz Igoumenitsas erneuert worden. Im Rahmen des Baus der Autobahn 2 hat der südliche Teil von Igoumenitsa eine Umgehungsstraße erhalten.
Pläne für eine Eisenbahn nach Kalambaka wurden schon mehrmals vorgestellt; eine konkrete Planungsstudie der 165 km langen Strecke ist in Auftrag gegeben worden. Einen Flughafen hat Igoumenitsa nicht.

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