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Metsovo

Metsovo (griechisch Μέτσοβο (n. sg.), auch selten Metsovon; aromunisch: Aminciu) ist ein Ort und eine Stadtgemeinde (Dimos; Δήμος) in der griechischen Region Epirus im Osten der Präfektur Ioannina.
 Geographie
Der Ort liegt etwa auf halbem Weg zwischen Ioannina im Westen und Meteora bzw. Kalambaka (Thessalien) sowie Grevena (Westmakedonien) im Osten inmitten des Pindos-Gebirge auf etwa 900 bis 1000 Meter Höhe. Metsovo liegt auf einer nach Südosten gerichteten Anhöhe am nördlichen Talrand des Flusses Metsovitikos, einem Neben- oder Quellfluss des Arachthos. Nordwestlich von Metsovo befindet sich der Stausee Limni o Pigon, welche den Fluss Aoos kurz nach dessen Quellen am Fuße der Berge Soumpresi und Mavrovouni aufstaut.
Zur Gemeinde Metsovo (Dimos Metsovou; Δήμος Μετσόβου) gehören 4 Gemeindebezirke bzw. Ortschaften: die namens gebende Ortschaft Metsovo (zugleich auch die höchst gelegene Ortschaft der Gemeinde), Anilio (Ανηλίο), welches ca. 2 km südlich von Metsovo auf der anderen Seite des Metsovitikos-Tals liegt, Anthochori Metsovou (Ανθοχωρί Μετσόβου) und Votonosi (Βοτονοσί), eine kleine Ortschaft westlich von Metsovo im Tal des Metsovitikos.
Die Gegend um Metsovo wird auch als das „hydrographische Herz“ Griechenlands bezeichnet. Grund für diese Bezeichnung ist, dass in der Gegend um Metsovo drei große Flüsse Griechenlands ihren Ursprung haben: im Osten von Metsovo der Pinios mit seinem Quellfluss Malakasiotikos, im Norden der Aoos (Vjose) und im Süden der Acheloos (Fluss). Wenn der Fluss Metsovitikos als Quellfluss des Arachthos angesehen wird, summieren sich die in der Gegend von Metsovo entspringenden großen Flüsse Griechenlands auf vier, darunter zwei der drei längsten Flüsse Griechenlands: der Acheloos und der Pinios. Der Ursprung des Flusses Venetikos liegt nordöstlich von Metsovo und stellt die Verbindung zum längsten Fluss Griechenlands, dem Aliakmonas, als dessen Nebenfluss her.
 Geologie
Der Boden der Region um Metsovo besteht aus Flyschsandstein und gehört damit zur Flyschzone der Zagoria.
Weinanbau in Metsovo
Obwohl in der Umgebung von Metsovo seit langem Weinbau betrieben wurde, erlangte das Gebiet unter Weinkennern erst in den späten 50er Jahren Beachtung, als Evangelos Averoff zuerst in kleinem Umfang begann, verschiedene Rotweinreben, insbesondere Cabernet Sauvignon anzupflanzen und sie mit heimischen Sorten, vor allem mit der Agiorgitiko zu verschneiden. Daraus entstand ein dunkelfarbener, äußerst vollmundiger, bestens alternder, nicht allzu schwerer Rotwein, der Katogi Averoff (Κατώγι Αβέρωφ), der in guten Jahrgängen zu den besten Rotweinen Griechenlands gezählt werden muss. Daneben experimentieren die Averoff-Kellereien auch mit verschiedenen Weißweinen aus Roditis, Chardonnay und Traminer; letzterer wird auch sortenrein ausgebaut. In den letzten Jahren wurden einige Hektar mit der sehr stark in Mode gekommenen Viognier bestockt. Im Jahr 2002 fusionierte das Weingut Katogi Averoff mit Strofilia, einem anderen Weingut aus Metsovo zur Katogi Strofilia.
Neben diesen mit modernster Kellertechnik erzeugten Spitzenweinen, werden in Kleinbetrieben aus autochthonen Reben meist weiße Landweine gekeltert, die, jung getrunken, durchaus ansprechende Qualität erreichen und häufig bei geringen Alkoholgraden intensive Fruchtaromen aufweisen. Das Weinbaugebiet Metsovo ist mit Höhen zwischen 900 und 1100 Metern das höchst gelegene Griechenlands, weist aber trotz der Güte seiner Weine keinen Appellations-Status auf.



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